Dienstag, 6. März 2007

Ein paar Erkenntnisse...


Zum einen: 12h++ in der Uni zu sein und theoretische Informatik zu lernen ist nicht schön. Sicher, es ist hoch interessant - aber ab einem gewissen Punkt steht man einfach auf dem Schlauch. Man merkt regelrecht, ab welchem Punkt die Aufnahmefähigkeit rapide sinkt. Ein sehr spannendes Erlebnis ;)
Zum anderen: Schaut's euch das Bild von Homer und Bart an. Einfach gammeln wie diese Beiden, das wünschen sich wohl viele Leute. Aber füllt einen das aus? Ich bin der Meinung, dass es das nicht tut! In Anlehnung daran möchte ich hier noch eines kleines Zitat aus Erich Fromms Buch "Vom Haben zum Sein" anbringen (was ich übrigens für sehr gelungen halte):

Die Menschen sind davon überzeugt, dass alles - selbst die schwierigste Aufgabe - ohne oder mit nur wenig Anstrengung gemeistert werden sollte. Diese Ansicht ist derart verbreitet, dass sie kaum einer längeren Erklärung bedarf. Man nehme nur unsere gesamten Erziehungsmethoden: Wir überreden, ja wir bitten unsere jungen Menschen, eine Ausbildung zu machen. Darin soll nur unser Selbst zum Ausdruck kommen, es darf keine Leistungsorientierung geben, und im Namen der "Freiheit" gestalten wir jeden Kurs so leicht und angenehm, wie nur möglich. Die einzige Ausnahme sind die Naturwissenschaften, wo echte Leistungen angestrebt werden, und wo Stoff nicht durch "mundgerechte Lektionen" beherrscht werden kann. Aber in den Sozialwissenschaften, in Kunst und Literatur, in den Grund- und weiterführenden Schulen ist die gleiche Tendenz vorhanden: Mach es dir leicht, nimm es leicht! Ein auf harter Arbeit beharrender Lehrer oder Dozent wird als "autoritär" oder als altmodisch bezeichnet.

1 Kommentar:

Sponge-Tim hat gesagt…

12 h+ Tage sind cool.

In diesem Fall kann ich nur zitieren und schreiben: "Das formt den Charakter". ;-) Ich denke du weißt wen ich meine.

Als willkommmen mit NAT-Club :D

In diesem Sinne alles Gute.

Viele Grüße
-- SpongeTim