Stelle dir vor, du träumst von einer dir sehr lieben Person. Du malst dir einen Tag eurer Zukunft im Traum in den allerschönsten Farben und Details aus. Du fühlst dich geborgen, verstanden, quasi angekommen im Paradies. Du bist der glücklichste Mensch auf der Welt und magst in diesem Moment am liebsten die ganze Menschheit umarmen. Nun stellt sich dir aber die Frage: Ist es tatsächlich real? Es ist einfach zu schön, um wahr zu sein. Also fragst du deinen “Traum”-Partner: “Dieser Tag, dieser Moment, möge niemals enden. Aber ist es wirklich real, bist du wirklich real? Ich kann mein Glück einfach nicht fassen. Bitte sage mir, ob ich das hier nicht nur alles träume!”.
Genau hier zeigt sich aber der kritische Punkt: Wenn dein Partner dir versichert, es sei alles real, woher weißt du dann, dass es das wirklich ist und du dir diese Aussage nicht nur “erträumt” hast? Ebenso umgekehrt, wenn dein Partner dir die Existenz des gegenwärtigen Augenblicks nicht bestätigt.
Es ist immer das real, was wir uns als real vorstellen. Genauer: Es ist das real, was unser Gehirn uns vorspielt. Woran sollten wir auch unterscheiden können, was real und was Traum ist, wenn wir eine von unserem Gehirn “simulierte” Umgebung vorgesetzt bekommen, in der wir uns bewegen können, ohne Chance quasi “von außen” auf diese Simulation schauen und entscheiden zu können, ob diese der “Wirklichkeit” (was auch immer die Wirklichkeit sein mag) tatsächlich existiert. Prinzipiell könnte uns unser Gehirn jede Projektion der “Wirklichkeit” vorsetzen, die es mag - wir könnten es ohne Feedback der Außenwelt nicht von der allgemein wahrgenommenen Art der Umwelt unterscheiden.
Für alle Freunde der Informatik sei an dieser Stelle gesagt: Ja, sicherlich handelt es sich um ein unentscheidbares Problem.
Fazit: Die uns von unserem Gehirn “servierte” Projektion der Umwelt bestimmt als die Sicht auf die Welt. Böse ausgedrückt sind wir ein “Spielzeug” unseres Gehirn.
-- Carsten
Mittwoch, 22. August 2007
Dienstag, 14. August 2007
Mein Platz in der Welt
Den folgenden Gedanke hat mich wirklich ins grübeln versetzt, denn: Wir sind, was wir geben. Und wir erhalten, was wir geben.
Alles Gute und weiterhin viel Freude am und Erfolg im Leben wünsch' ich Dir.
-- Carsten
Wenn die Umwelt bemerkt, dass du fehlst, ist das ein Gradmesser der Qualität deiner Beziehungen, speziell zu Menschen, die du nie von Angesicht zu Angesicht kennengelernt hast.-- by http://www.ichkannsonichtarbeiten.net/blog/index.php/archives/2006/05/22/ich-kann-so-nicht-arbeiten/
Alles Gute und weiterhin viel Freude am und Erfolg im Leben wünsch' ich Dir.
-- Carsten
Mittwoch, 8. August 2007
Elementare Fragen
Habe zwei kleine, aber feine (und in meinen Augen auch sehr interessante) Fragen im Netz "entdeckt", die ich Dir natürlich nicht vorenthalten mag (ebenso wenig, wie meine Ansichten dazu):
Meine Ansichten dazu (wäre über Feedback bzw. Deine Meinung darüber natürlich sehr, sehr dankbar!):
Falls Du Bodo Schäfer kennst, mag Dir der folgende Satz geläufig sein: “Wer etwas festhält behindert den Fluss des Universums“. Denke das trifft auf den ersten Teil der Frage zu, denn: Wer festhalten will, macht sich sicherlich auch abhängig vom Vorhandensein des “Festzuhaltenden“. Wer dies allerdings nicht tut und “Sicherheit“ (wie auch immer diese definiert sein mag) in der eigenen Unabhängigkeit sucht und findet, hat doch quasi “die erste Maxime“ erfüllt und gezeigt, dass es möglich ist
Zum zweiten Teil: Erinnert mich im ersten Moment an “Liebe ist das Kind der Freiheit“ von Michael Möller. Bin mir nicht sicher, aber glaube der Spruch kommt eigentlich ursprünglich aus dem französischen... Naja, egal an dieser Stelle. Jedenfalls trifft's dieser Satz auch sehr gut: Einander Freiheit zu gewähren ist sehr schwierig, insbesondere wenn man die Angst verspürt, man könne einander verlieren. In Wahrheit bedeutet das aber nur, dass man in sich selbst noch “unfrei“ und noch nicht “unabhängig“ ist (siehe Antwort zu Teil 1). Ich wage zu behaupte, dass, sofern man mit sich selbst im Reinen ist und das eigene Leben genießt, auch die nötige Kraft (und “Freiheit“ - im Gegensatz zur Unfreiheit) hat, einander den dringend erforderlichen Raum zu geben. Wenn das klappt, sollte sich - aber das ist nur eine Vermutung - auf lange Sicht gesehen eine gewisse “Grundsicherheit“ aufbauen.
-- Carsten
Ist es denn nicht möglich, sicher zu sein, ohne sich abhängig zu machen? Ist es denn nicht möglich, einander Freiheit zu gewähren, ohne sich unsicher zu werden?
Meine Ansichten dazu (wäre über Feedback bzw. Deine Meinung darüber natürlich sehr, sehr dankbar!):
Falls Du Bodo Schäfer kennst, mag Dir der folgende Satz geläufig sein: “Wer etwas festhält behindert den Fluss des Universums“. Denke das trifft auf den ersten Teil der Frage zu, denn: Wer festhalten will, macht sich sicherlich auch abhängig vom Vorhandensein des “Festzuhaltenden“. Wer dies allerdings nicht tut und “Sicherheit“ (wie auch immer diese definiert sein mag) in der eigenen Unabhängigkeit sucht und findet, hat doch quasi “die erste Maxime“ erfüllt und gezeigt, dass es möglich ist
Zum zweiten Teil: Erinnert mich im ersten Moment an “Liebe ist das Kind der Freiheit“ von Michael Möller. Bin mir nicht sicher, aber glaube der Spruch kommt eigentlich ursprünglich aus dem französischen... Naja, egal an dieser Stelle. Jedenfalls trifft's dieser Satz auch sehr gut: Einander Freiheit zu gewähren ist sehr schwierig, insbesondere wenn man die Angst verspürt, man könne einander verlieren. In Wahrheit bedeutet das aber nur, dass man in sich selbst noch “unfrei“ und noch nicht “unabhängig“ ist (siehe Antwort zu Teil 1). Ich wage zu behaupte, dass, sofern man mit sich selbst im Reinen ist und das eigene Leben genießt, auch die nötige Kraft (und “Freiheit“ - im Gegensatz zur Unfreiheit) hat, einander den dringend erforderlichen Raum zu geben. Wenn das klappt, sollte sich - aber das ist nur eine Vermutung - auf lange Sicht gesehen eine gewisse “Grundsicherheit“ aufbauen.
-- Carsten
Samstag, 4. August 2007
"Games with a purpose"
Ohne viele Worte :) Schaut's euch einfach an. Es lohnt sich wirklich!
-- Carsten
-- Carsten
Donnerstag, 2. August 2007
Lern-Coaching
Lang' gab es nichts Neues - der heutige Tag stellt dabei aber eine Ausnahme dar!
Um mich kurz zu fassen und direkt auf den Punkt zu kommen: Diesmal geht's um das "HOW" in "how to learn efficiently"; Genauer gesagt darum, dass man darauf achtet, die eigene "Lernmotivation" nicht versiegen zu lassen. Die folgenden Ideen mögen sicher sehr bekannt sein, aber - so ist es mir zumindest aufgefallen - werden sie von vielen nicht in diesem Maße umgesetzt oder - was noch schlimmer ist - gänzlich ignoriert.
Sicherlich wirst Du mir zustimmen, dass es mindestens eine motivierte Person an Deiner Uni geben wird, die Du auch kennst. Mein Ansatz, den ich bisher auch recht erfolgreich durchgezogen habe, ist nun folgender: Wenn Du mit dieser Person auch auf persönlicher Ebene gut klarkommst, dann sprich' sie (diese Person) doch einfach mal an und frag', ob ihr euch nicht in der Uni zum lernen zusammensetzen könnt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob ihr das Gleiche lernen müsst!
Wichtig ist dabei nur eine Sache: Ihr müsst euch Beide* klarmachen, dass ihr eure Zeit nicht “verquatschen“ wollt, d.h. ihr könnt sicherlich zwischendurch mal ein bissle miteinander reden, aber der Fokus muss ganz klar auf dem Lernen liegen. Aus diesem Grund solltet ihr abmachen, dass ihr gegenseitig darauf achtet und wenn nötig mal ein “los, komm', lass uns weiterarbeiten“ in den Raum werft. Ein zweiter Punkt ist folgender, der sich aber eigentlich direkt aus dem ersten ergibt: Pusht euch gegenseitig. D.h. wenn ihr merkt, dass der Andere/die Anderen grad unmotiviert sind bzw. eine Pause braucht/brauchen, so spornt sie an weiterzumachen (“in ner halben Stunde können wir ja mal ne kleine Pause machen und 'nen Kaffee trinken gehen“) bzw. geht euch dann mal kurz die Beine vertreten.
* Das betrifft natürlich alle Personen, mit denen Du lernen magst :-)
Um mich kurz zu fassen und direkt auf den Punkt zu kommen: Diesmal geht's um das "HOW" in "how to learn efficiently"; Genauer gesagt darum, dass man darauf achtet, die eigene "Lernmotivation" nicht versiegen zu lassen. Die folgenden Ideen mögen sicher sehr bekannt sein, aber - so ist es mir zumindest aufgefallen - werden sie von vielen nicht in diesem Maße umgesetzt oder - was noch schlimmer ist - gänzlich ignoriert.
Sicherlich wirst Du mir zustimmen, dass es mindestens eine motivierte Person an Deiner Uni geben wird, die Du auch kennst. Mein Ansatz, den ich bisher auch recht erfolgreich durchgezogen habe, ist nun folgender: Wenn Du mit dieser Person auch auf persönlicher Ebene gut klarkommst, dann sprich' sie (diese Person) doch einfach mal an und frag', ob ihr euch nicht in der Uni zum lernen zusammensetzen könnt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob ihr das Gleiche lernen müsst!
Wichtig ist dabei nur eine Sache: Ihr müsst euch Beide* klarmachen, dass ihr eure Zeit nicht “verquatschen“ wollt, d.h. ihr könnt sicherlich zwischendurch mal ein bissle miteinander reden, aber der Fokus muss ganz klar auf dem Lernen liegen. Aus diesem Grund solltet ihr abmachen, dass ihr gegenseitig darauf achtet und wenn nötig mal ein “los, komm', lass uns weiterarbeiten“ in den Raum werft. Ein zweiter Punkt ist folgender, der sich aber eigentlich direkt aus dem ersten ergibt: Pusht euch gegenseitig. D.h. wenn ihr merkt, dass der Andere/die Anderen grad unmotiviert sind bzw. eine Pause braucht/brauchen, so spornt sie an weiterzumachen (“in ner halben Stunde können wir ja mal ne kleine Pause machen und 'nen Kaffee trinken gehen“) bzw. geht euch dann mal kurz die Beine vertreten.
* Das betrifft natürlich alle Personen, mit denen Du lernen magst :-)
Wünsche Dir in diesem Sinne viel Motivation und das ebenso nötige Durchhaltevermögen für Deine kommenden Aufgaben. Keep pushing the envelope!
-- Carsten
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